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"Totum psalterium in usu maneat"

Die Stundenliturgie in den evangelischen Kirchen des alten Reiches zwischen Tradition und Innovation. 

Bislang von der Forschung weitgehend unbeachtet ist die Tatsache, dass nach der Reformation viele Stifte, Klöster und Pfarreien die tägliche Stundenliturgie, die aus dem Mittelalter überkommen war, im lutherischen Geiste reformierten und traditionsstark weiterführten

Von Professorin Dr. Dorothea Wendebourg, Berlin, und Prof. Dr. Andreas Odenthal, Bonn, wurde ein Projektantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht, der am 22.4.2020 bewilligt wurde. Seine Umsetzung wird zurzeit vorbereitet..
Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunktes sollen die nötigen liturgischen Quellen gesichtet und die theologischen Grundlagen jener Liturgieform diskutiert werden. Im interkonfessionellen Dialog sollen jene Sonderfälle beleuchtet werden, bei denen Stifts- oder Domkollegien gemischt konfessionell besetzt waren, man folglich „ökumenisch“ Stundenliturgie feiert.
 
Eine Stellenausschreibung des Projektes finden Sie hier.
 
Jüngste Buchpublikation zum Thema:
Andreas Odenthal, Evangelische Stundenliturgie in Württemberg. Zum Chordienst der Klöster und Klosterschulen nach Einführung der Reformation (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 113). Tübingen 2020.

 

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