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Lehrveranstaltungen

Vorlesungsankündigungen Sommersemester 2021

A) Vorlesungen                    (Geöffnet für Hörer aller Fakultäten!)

 

1.         Sakramentliche Liturgie 2: Initiation

(M13, LG4; M Basis prakt.)

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich und durchführend)

 

„Sakramente haben Zukunft“ – aber nur, wenn sie gut „inszeniert“ werden. Der Schwerpunkt auf der christlichen Initiation möchte neben historischen und systematisch-theologischen Fragestellungen die grundsätzliche rituelle Struktur in der durch die letzte Liturgiereform eingerichtete Form praktisch-theologisch ausloten.

 

Literatur:

Bruno Kleinheyer, Sakramentliche Feiern I. Die Feier der Eingliederung in die Kirche (GdK 71,). Regensburg 1989.

Arnold Angenendt, Bonifatius und das Sacramentum initiationis. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Firmung, in: Arnold Angenendt, Liturgie im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zum 70. Geburtstag, hg. von Thomas Flammer und Daniel Meyer (Ästhetik – Theologie – Liturgik 35), Münster 22005, 35-87.

Walter Kasper, Alois Kothgasser, Albert Biesinger, Jörn Hauf (Hg.), Weil Taufe Zukunft gibt. Wegmarken für eine Weiterentwicklung der Taufpastoral. Ostfildern 2011.

 

1-st., montags 12 Uhr

2.         Die Liturgie des Triduum paschale auf der Grenze der Tradition

Israels und des Christentums

(M14, LA4, M Aufbau 1 Praktisch, M Aufbau 2 bibl./hist./syst.)

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich und durchführend)

 

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Liturgie der Heiligen Woche, besonders der Drei Österlichen Tage. Dabei wird aber ein besonderer Blick auf die Texte und Motive des Alten Testamentes geworfen, die die Liturgie und Theologie dieser Tage prägen. Vor allem soll gefragt werden wie sich das Verhältnis von Christentum und Judentum in den liturgischen Texten spiegelt, etwa in Bezug auf die Karfreitagsfürbitte für die Juden.

 

Literatur:

 

Hansjörg Auf der Maur, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr (GdK 5), Regensburg 1983, 56-143.

Georg Braulik, Norbert Lohfink, Osternacht und Altes Testament. Studien und Vorschläge (ÖBS 22). Frankfurt am Main 22003.

Walter Homolka, Erich Zenger (Hg.), „...damit sie Jesus Christus erkennen“. Die neue Karfreitagsfürbitte für die Juden. Freiburg i.Br. 2008.

Jürgen Bärsch, Antijüdische Deutungen liturgischer Vollzüge und Gebräuche im Mittelalter. Beobachtungen zu einem Phänomen der Liturgiegeschichte, in: Klaus Oschema, Ludger Lieb, Johannes Heil (Hg.), Abrahams Erbe. Konkurrenz, Konflikt und Koexistenz der Religionen im europäischen Mittelalter (Das Mittelalter Beihefte 2). Berlin, München Boston 2015, 509-521

 

2-st., montags 10 Uhr

3.         Gottesdienst in Raum und Zeit: Kirchenjahr und Kirchenraum

(M22, LM2)

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich und durchführend)

 

Die räumliche und zeitliche Struktur der Liturgie steht im Zentrum der Lehrveranstaltung, die vor allem Liturgie und begleitendes Brauchtum im Laufe des liturgischen Jahres zum Thema hat.

 

Literatur:

Hansjörg Auf der Maur, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr (GdK 5), Regensburg 1983.

Karl-Heinrich Bieritz, Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart. München6 2001.

 

2-st., mittwochs 10 Uhr

4.         Liturgie im Mittelalter (Mittelalterstudien: Modul 2.17: Religion und Ritus im Mittelalter)

Professor Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich und durchführend)

 

Die Vorlesung geht dem Wandel von der Spätantike hin zum frühen Mittelalter nach und lotet aus, welche epochalen Veränderungen die so genannte bonifatianisch-karolingische Liturgiereform (Arnold Angenendt) für die Gestalt des christlichen Gottesdienstes gebracht hat. Die Auswirkungen der damaligen sich über Jahrhunderte erstreckenden Prozesse waren mannigfaltig, sei es in einem Einfluss auf die Gestalt der Sakralbauten wie der Stadttopographien, die bis heute unseren historischen Städten zugrunde liegen. Anhand konkreter Objekte sollen die Grundformen mittelalterlichen Gottesdienstes (Messe, Stundengebet, Prozessionen, sakramentliche Liturgie) diskutiert und dargestellt werden.

 

Literatur:

Arnold Angenendt, Liturgie im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zum 70. Geburtstag, hg. von Thomas Flammer und Daniel Meyer (Ästhetik – Theologie – Liturgik 35), Münster 22005.

Arnold Angenendt, Offertorium. Das mittelalterliche Meßopfer (LQF 101). Münster3 2014.

Andreas Odenthal, Liturgie vom Frühen Mittelalter zum Zeitalter der Konfessionalisierung. Studien zur Geschichte des Gottesdienstes (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 61). Tübingen 2011.

 

1-st.; dienstags, 14 Uhr

 

B) Seminare, Übungen, Kolloquium

 

 

5.         Oberseminar: Liturgiewissenschaftliche Themen und Projekte

Prof. Dr. Andreas Odenthal / Prof. em. Dr. Albert Gerhards (verantwortlich und

durchführend)

 

6.         Übung: Kunst und Musik: Kirchenmusikalisches Praktikum (M23a)

Thomas Höfling (durchführend)

2-st. freitags 08.30 (s.t.)-10.00h, Collegium Albertinum

 

7.         Seminar: „Nihil operi Dei praeponatur“ - Der Gottesdienst der Kirche 500 bis 1500 (Mittelalterstudien: Modul 2.17: Religion und Ritus im Mittelalter; M15, M23, LWP4a)

Die Geschichte konstituiert sich zwangsläufig in einem „unaufhörlichen Wandlungsprozess“, wie es der Historiker Hans-Werner Götz in seinem Standardwerk über Europa im frühen Mittelalter formuliert hat. Gleiches gilt auch für den christlichen Gottesdienst, der insbesondere im Zeitraum zwischen 500 und 1500 die abendländischen Gesellschaftsordnungen und den Lebensalltag der Menschen umfassend geprägt hat. In Ergänzung und Vertiefung zur Vorlesung, sollen im Seminar verschiedene Themen mittelalterlicher Gottesdienstformen behandelt werden.

Literatur:

John H. Arnold (Hg.), The Oxford Handbook of Medieval Christianty, Oxford 2018.

Jürgen Bärsch, Kleine Geschichte des christlichen Gottesdienstes, Regensburg 2015.

John Harper, The Forms and Orders of Western Liturgy from the Tenth to the Eighteenth Centuries, Oxford 1991.

Andreas Odenthal, Canon Romanus, Konsekration und Amtsverständnis. Überlegungen zur mittelalterlichen Hermeneutik der römischen Messe und ihren Auswirkungen, in: Renate Dürr, Annette Gerok-Reiter, Andreas Holzem, Steffen Patzold (Hg.), Religiöses Wissen im vormodernen Europa. Schöpfung – Mutterschaft – Passion. Paderborn 2019, 603-644.

 

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich)

Mag. theol. Philipp Weiß (durchführend)

 

2-st., donnerstags 16 Uhr

 

 

8.         Begleitender Lektürekurs zur Vorlesung „Kirchenraum und Kirchenjahr: (M15, M23, LWP4a)

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich)

Mag. theol. Frederik Wilczek (durchführend)

 

Begleitend zur Vorlesung „Gottesdienst in Raum und Zeit: Kirchenjahr und Kirchenraum“ werden die Struktur und Theologie des liturgischen Jahres untersucht und dabei begleitende Phänomene (insbesondere Brauchtum im Kirchenjahr) genauer in den Blick genommen.

 

Im Rahmen der Lehrveranstaltung findet eine Ergänzung und Vertiefung der Vorlesungsinhalte statt, der Kurs kann jedoch auch unabhängig von der Vorlesung besucht werden.

 

Literatur:

Hansjörg Auf der Maur, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr (GdK 5), Regensburg 1983.

Karl-Heinrich Bieritz, Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart. München6 2001.

 

Weitere Literatur wird im Kurs bekannt gegeben.

Anmeldung und weitere Informationen unter: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

2-st., dienstags 14 Uhr

 

 

 

C) An der Universität zu Köln

9.         Proseminar: Der Gottesdienst der Kirche. Einführung in die Liturgiewissenschaft

Prof. Dr. Andreas Odenthal (verantwortlich)

Mag. theol. Frederik Wilczek (durchführend)

 

2-st., mittwochs 12 Uhr

 

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